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Alles Beste für 2013!
Mittwoch, den 02. Januar 2013 um 09:19 Uhr

 

Ich hoffe, Ihr seid über den Jahreswechsel gekommen und ich wünsche Euch ein gesundes neues Jahr!

Passend zur Jahreszeit habe ich ein absolut wintertaugliches Fat-Bike, das die ersten Schneefahrten Richtung Bodenschneid und Rotwand bereits mit bravour bestanden hat.

Selbst steile Wegpassagen sind ohne Schwierigkeiten bergauf zu meistern und die Abfahrten machen fast mehr Spaß, als im Sommer.

 

Fazit: Das Bike ist Bestes geeignet für eine Alaska-Durchquerung im Winter.

 

 
September 2012: Challenge Barcelona – DNF
Donnerstag, den 18. Oktober 2012 um 14:24 Uhr

 

Man(n) lernt im Leben nie aus! Aufgrund meines guten Gefühls beim 70.3-IRONMAN in Zell am See im August fuhr ich guten Mutes

nach Barcelona, obwohl mir meine Wade schon seit Wochen Kummer bereitete, ich aufgrund dessen wenige Lauf-Kilometer sammeln

konnte und auch sonst eigentlich viel zu wenig trainiert hatte. Mit der Schwimmzeit von 1:06:47 Std. war ich super zufrieden und auch

die Radzeitvon 5:19:58 Std. war völlig ok. Dann gings los mit dem Laufen und ab dem ersten Meter schmerzte meine Wade.

Ab Kilometer 12 musste ich gehe, ich bekam keinen Fuß mehr vor den anderen. Bei Kilometer 18 entschied ich auszusteigen.

Es war blauäugig von mir zu glauben, mit viel zu wenigen Trainingseinheiten eine Langdistanz bestreiten zu können.

Die anderen Athleten wären verrückt und dumm, sich gezielt auf diesen Tag mit eisener Disziplin vorzubereiten und ich käme an den

Start und mache einen IRONMAN aus dem Nichts. Demut und Realitätssinn überkommen mich.

DNF - did not finish: einen Wettkampf nicht beenden, eine Erfahrung und ein Gefühl, das ich bis dato nicht kannte.

Und, es ist keine Schande! Keiner kann ich diesem Moment diese Entscheidung treffen, nur du ganz alleine - dein Kopf und dein Körper.

Diese Entscheidung kann wirklich keiner von außen beurteilen bzw. verurteilen.

 

 
September 2012: GARMIN Alpentriathlon
Montag, den 24. September 2012 um 16:07 Uhr

 

 

Vielen Dank für die Unterstützung beim Alpentriathlon! Marco Göckus, EJOT-Team

 
Die Fan-Gemeinde vom Team Geiger – medius – bike base Schliersee wächst und wächst …
Montag, den 24. September 2012 um 16:05 Uhr

Hallo Stefan, wir haben beim „Lausitzer Seenland Radmarathon“ die Farben Euer Team-Outfit getragen.
Die Sachen tragen sich sehr angenehm und man wird optisch sehr gut wahrgenommen.

Mit sportlichen Grüßen

Monika und Wolfgang Baumüller

 

 
September 2012: Garmin-Alpentriathlon
Dienstag, den 11. September 2012 um 07:00 Uhr

"Impressionen auf der Radstrecke"

 


 

 

Andi Lenz (Team Geiger Medius bikebaseSchliersee) berichtet von seinem ersten Triathlon

"Mein erster Triathlon: Garmin-Alpentriathlon 2012 in Schliersee"

 

8. September 2012
Endlich, es ist halb sieben, der Wecker klingelt. Nach einer sehr unruhigen Nacht mit vielen Gedanken an diesen heutigen Tag … Wer weiß, wie wird es laufen? Wie klappen die Wechsel? Wie finde ich meinen Schwimmrhythmus? … darf ich aufstehen.
Nun beginnt der Tag, mit Sachen packen, frühstücken und einer guten Portion Aufregung. Diese Mischung aus Neugier und Erwartung macht sich schon seit dem gestrigen Abend breit. Zum Glück konnten bereits zu diesem Zeitpunkt alle organisatorischen Probleme und Unklarheiten aus dem Weg geräumt werden. Die erfahrenen Teilnehmer gaben mir noch den ein oder anderen Tipp für den Wettkampf und Stefan Hütter von bike base Schliersee organisierte mir einen Neoprenanzug (natürlich unterstützte er mich auch, mein Rennrad für den Triathlon bestmöglich vorzubereiten).
Jetzt kann‘s losgehen. Nach gemütlicher Fahrt an den Schliersee, gebe ich meine Lauf- und Wärmesachen ab. Dann geht’s zur Wechselzone 1. Alles wird bestmöglich für den Wechsel vom Schwimmen zur 2. Disziplin dem Radfahren vorbereitet. Noch einmal kurz bei den Profis spicken, wie dort die Sachen bereitgelegt werden und dann sind die Vorbereitungen abgeschlossen.
In der Wechselzone 1 treffe ich meinen Teamkollegen Tom Gerischer. Zum Glück kann ich ihn beim Aufwärmen begleiten. Ein paar Meter joggen und dann geht’s schon ab in den Neo. Es ist noch genug Zeit, ein paar Meter im Wasser zurückzulegen, um ein wenig Gefühl für das ungewohnte Medium „Neo“ zu bekommen. Und mal ganz ehrlich, dieser enge Gummianzug, ist auch nicht mit den alltäglichen Klamotten zu vergleichen;-)
Aber jetzt ab zum Start. Dort trifft das Team zusammen und wir motivieren uns alle nochmals gegenseitig, bis die Sprecherstimme ertönt: „Noch eine Minute bis zum Start.“
Spätestens jetzt verspüre ich eine Überdosis Adrenalin. Die Minute scheint viel länger zu sein als normal. In dieser Zeit stellt sich für mich noch eine, in den nächsten Sekunden überaus wichtige Frage: Wie komme ich an dem Startband vorbei? Obendrüber oder unten durch?
„Knall“ der Startschuss fällt, das Band wird hochgehoben, der Weg ist frei und ich stürme los. Einfach ins Wasser und dann beginne ich zu kraulen, versuche mich zu behaupten, um nicht vom gesamten Feld überrollt zu werden. Die ersten Zweifel kommen auf: Hätte ich doch nicht Vorneweg starten sollen?
Naja ist jetzt egal. Ich brauche jetzt nur Luft und dann ein Schlag nach dem anderen. Noch halte ich mich ganz gut, aber ich komme in keinen Rhythmus. Ich kraule hektisch mitten im noch zusammenhaltenden Feld und muss langsam aber sicher einsehen, dass ich dieses Tempo nicht werde mitgehen können.
Schließlich gebe ich dem Schmerz nach und wechsle den Schwimmstil. Nach 200 m heißt es: Brustschwimmen. Im nächsten Moment wird mir klar, dass ich noch 1,3 km zu schwimmen habe und bei der, optisch sehr beeindruckenden Distanz, würde ich am liebsten aufgeben. Jedoch kommt das gar nicht in die Tüte!
Ich bemühe mich, das Denken einzustellen und pflüge mich quälend langsam durch das zähe und kräftezehrende Nass.
Es ist kaum zu glauben, aber mit der Zeit erreiche ich die erste gelbe Boje und mein Rückstand erscheint mir gar nicht mal so uneinholbar. Außerdem habe ich, auch wenn recht hektisch, einen Rhythmus gefunden und ich überlege kurz zum Kraulen zurückzukehren, denke mir aber dann: „Never change a running system!“.
Zweite gelbe Boje erreicht – ca. Zweidrittel geschafft! Allerdings könnte es um meine Kräfte besser bestellt sein. Noch 300 m - jetzt versuche ich mich noch einmal am Freistil – es könnte besser gehen! Ich schaffe es nur schwer, ruhig im Wasser zu bleiben. Andauernd will ich mich vergewissern, dass ich mich noch auf der Ideallinie befinde. Gut, dann eben noch mal 100 m im Brustschwimmen, bevor der Schlusssprint dann gekrault wird.
Endlich verspüre ich die Holzrampe, die mich aus dem Wasser führt. Ich laufe wie benommen; es ist so ungewohnt. Ich nehme den ein oder anderen Anfeuerungsruf war, konzentriere mich dann aber auf das Ausziehen des Neos und den Wechsel. Und es scheint gut zu klappen.
Ich habe die Wechselzone schon verlassen und will mich auf‘s Rad schwingen. Doch der Vordermann stoppt und klickt gemütlich ein. Ich versuche meinen Schwung mitzunehmen, weiche aus, aber bleibe am Begrenzungsgitter hängen und verliere den linken Schuh. Mist!
Also schnell wieder runter vom Rad und den Schuh einsammeln. Nachdem meine Hektik die Situation nicht verbessert, versuche ich mich etwas zu beruhigen und starte dann entschlossen durch.
Auf den ersten Metern Richtung Hausham schließe ich meine Schuhe und finde recht schnell in mein Tempo. Es beginnt, das große „Feld von hinten aufzurollen“. Nicht zu schnell, um noch genug Kraft zum Laufen zu haben, schnappe ich mir einen nach dem anderen. Ich fühle mich richtig klasse. Es geht voran und die Schwimmstrapazen sind schon fast vergessen.
Am Spitzing dann viele Anfeuerungsrufe, die zum „raufheizen“ anstacheln, doch ich denk mir: „Laufen musst du ja auch noch!“.
Der Sattel ist erreicht, es geht bergab. Nun raus aus den Schuhen und das Rad wegstellen. Meine Laufsachen finde ich auch gleich und sehe noch, wie sich Tom auf seine erste Schleife begibt. Schuhe an und hinterher, doch die Beschwingtheit hält nicht lange. Mein Magen verkrampft sich und jede Erschütterung durchzieht meinen Körper mit einem Schmerz. Und von wegen aufrecht laufen: in gekrümmter Haltung versuche ich meinen Bauch etwas zu massieren, um ihn zu entkrampfen. Am liebsten würde ich stehen bleiben, um den Erschütterungen zu entgehen, doch das lässt der „möglichst-schnell-ins-Ziel-kommen-Wille“ nicht zu.
Das heißt, weiter Schritt für Schritt. Lieber etwas langsamer, aber fortbewegen, in der Hoffnung, dass sich der Magen nach ein paar Kilometern wieder beruhigt. In diesem Zustand ist es nicht einfach mitanzusehen, wie einige Sportler an einem unbeschwert und scheinbar schmerzfrei vorüberziehen.
Bei Kilometer 6 scheint sich der Magen wirklich zu entspannen, doch jetzt senden die Nervenbahnen, dass sich je eine Blase an den Füßen befindet. Ich sehne das Ende herbei und zweifle, ob ich jemals wieder an einem Triathlon starten werde.
Noch einmal um den Spitzingsee, dann habe ich es geschafft. Ich ignoriere die schmerzenden Füße und nutze den nun fast schmerzfreien Magen, um etwas Zeit gut zu machen.
Die letzten 200 m! Ich beiß‘ die Zähne zusammen und zieh‘ noch einmal an. Eine Mitstreiterin kann ich noch vorm Ziel abfangen. 3 Schritte … 2 … 1 … und jetzt bin ich im Ziel!
Jetzt gibt es nur noch 5 wichtige Dinge: Schuhe ausziehen, nicht mehr Laufen, nicht mehr Schwimmen, Bier und Kaiserschmarrn!!!
PS: Auch wenn es eine unglaubliche Schinderei war, hat es komischerweise auch Spaß gemacht. Vor allem einen riesen Dank an Euch! Ohne so ein super Team hätte es nicht einmal halb so viel Freude bereitet. Zum Schluss nochmal einen herzlichen Glückwunsch an den Landkreissieger, Hannes Hinterseer!

 
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